matthias franke | 30.06.2003
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Projektskizze

Neuentwicklung einer Individualsoftware zur Organisation und Planung von Projekteinsätzen

01.12.2001 - 30.05.2002

Analyse, Design und Implementierung wurde gemeinsam mit einem Kollegen erarbeitet.

Fachbeschreibung

Durch eine neu entwickelte Individualsoftware wird die Organisation und Planung des Projekteinsatzes von Mitarbeitern eines IT-Beratungshauses unterstützt. Die Jahressicht auf den Projekteinsatz einzelner Unternehmenseinheiten unterstützt eine Verbesserung der Personaleinsatzplanung. Die Software dient als Controllinginstrument und bietet erste Ansätze zu einem effektiven Risikomanagement.

DV-Aufgabe

Kernaufgabe war dementsprechend die Konzeption und Implementierung von graphisch aufbereiteten Übersichten zur Personaleinsatzplanung. Der Detaillierungsgrad dieser Übersichten lässt sich dynamisch anpassen und ist dabei stufenlos skalierbar.

Zusätzlich werden die Daten des tatsächlichen Personaleinsatzes visualisiert. Das Tool wird dadurch zu einem leistungsstarken Controllinginstrument.

Je nach Detaillierungsgrad der Übersicht werden statistische Auswertungen generiert. So ist beispielsweise eine Kostenkontrolle möglich, die ein einzelnes Projekt, eine bestimmte Geschäftstelle oder auch das Gesamtunternehmen fokusiert. Die Funktion als Controllinginstrument wird um die Möglichkeit einer detaillierten Risikoanalyse ergänzt, indem die entsprechenden Kennzahlen statistisch aufbereitet und graphisch dargestellt werden.

Die Gegenüberstellung von zurückliegenden Einsatzplanungen und tatsächlich aufgelaufenen Daten dient zur Qualitätssicherung und -kontrolle von Projektmanagement und Projektplanung.

DV-Konzept

Zur schnellen Umsetzung wurde eine einfache Client/Server-Architektur gewählt. Die Datengrundlage liefert das bereits im Einsatz befindliche Oracle RDBMS 8.0.4 - System, auf das per PL/SQL 8.0.5 zugegriffen wird. Als Clientlösung wurde eine Anwendung auf Basis von MS Access 97 gewählt. Eine grafische Darstellung der Daten, die zugleich dynamisch auf Useraktionen reagiert, wird nicht von den standardmäßigen Sprachmitteln von VBA 6.x unterstützt. Daraus resultierten gehobene Ansprüche an die Entwickler.

Um dem gesamten Anforderungskatalog tatsächlich in vollem Umfang gerecht zu werden, musste das Datenmodell des vorhanden Abrechnungssystems geringfügig erweitert werden. Die Integration der Software in die vorhandene Infrastruktur verlief absolut reibungslos, obwohl Leistungsumfang und Innovation der neuen Software einen Paradigmenwechsel in der betrieblichen Organisation bedeutete.